Johannes Hirschler

Fachbereichsleiter | Musikschulen des Landes Kärnten

„Die Musik spricht für sich allein. Vorausgesetzt, wir geben ihr eine Chance.“
Yehudi Menuhin (1916-99)

Über die universelle Kraft der Musik und ihre zahlreichen Aus- und Wechselwirkungen auf alles Lebende gibt es unzählige Untersuchungen und Studien. Diese Macht der Musik ist also nicht nur intellektuell und wissenschaftlich bewiesen, sondern auch für jeden aufmerksamen Menschen tagtäglich im Innersten spürbar. Aber in unserer „modernen“, technokratischen und gehetzten Gesellschaft geht gerade diese Aufmerksamkeit leider immer mehr verloren und uns entgleitet dadurch zunehmend der Zugang und das Verständnis für eine jener „Gravitationskräfte“, die gemeinsam mit Literatur, bildender Kunst, ja allen künstlerischen Äußerungen des Menschen, die Welt im Innersten zusammenhalten cheap generic cialis.

Diesen Besorgnis erregenden Tendenzen entgegenzuwirken ist nicht nur eine Aufgabe für Musiker, auch nicht ausschließlich für Künstler, sondern im Grunde für jeden denkenden und fühlenden Menschen. Musik und Kunst mit ihren öffnenden Wirkungen zum Mitmenschen hin, mit ihren sozial und emotional verbindenden Elementen sind unabdingbar, um ein immer weiteres Auseinanderdriften oder gar Erodieren der Gesellschaft zu verhindern.

Deshalb unterstütze ich die Initiative „Ein Zeichen setzen“ von Josef Pfeiffer und seinem Team vorbehaltlos, und hoffe, dass sich uns möglichst viele Menschen verschiedenster Herkunft, Alters, Berufes, …  anschließen, damit wir von einer Initiative zu einer Bewegung wachsen und mithelfen können, der Musik auch weiterhin ihre Chance zu geben, für sich – und zu uns – zu sprechen.

Mag. Johannes Hirschler

Fachbereichsleiter | Musikschulen des Landes Kärnten